{"id":30,"date":"2009-06-08T12:29:27","date_gmt":"2009-06-08T10:29:27","guid":{"rendered":"http:\/\/la.sv-dodenhausen.de\/?page_id=30"},"modified":"2009-06-08T15:49:25","modified_gmt":"2009-06-08T13:49:25","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/la.sv-dodenhausen.de\/?page_id=30","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem 1. Weltkrieg, im Jahre 1920 gr\u00fcndete die sportbegeisterte Jugend den Sportverein Dodenhausen. Initiator war der Sch\u00f6nsteiner Lehrer Wagner.\u00a0 Zum 1. Vorsitzenden wahlte man den Zimmermann Heinrich Sch\u00e4afer.<\/p>\n<p>Es wurden zun\u00e4chst die Sportarten Leichtathletik und Faustball betrieben. Die ersten Sportger\u00e4te wurden von den Mitgliedern selbst angeschafft. Man f\u00fchrte Sporttage durch, pflegte den Kontakt zu Nachbarvereinen und hielt w\u00f6chentliche Turnabende in der damaligen Gastwirtschaft Viehmeyer ab. Eine Sprunggrube wurde f\u00fcr die Leichtathleten angelegt und die Faustballer stellten ein Spielfeld in Eigenleistung her, wozu man eine beliebige, abgeerntete Wiese in Anspruch nahm.<\/p>\n<p>Im Jahre 1924 stellte die Gemeinde dann eine Wiese zur Verf\u00fcgung und es entstand das 1. Sportplatzgel\u00e4nde \u201cauf der Ziegelwiese\u201d!<\/p>\n<p>Endlich im Jahr 1930 hielt der Fu\u00dfball seinen Einzug in Dodenhausen. Es wurden 25 Garnituren Trikots, Hosen und Fu\u00dfballschuhe gekauft, wof\u00fcr jeder Jugendliche monatlich 2 Reichsmark als Abzahlung erbringen mu\u00dfte. Die Fu\u00dfballtrikots waren blau und hatten einen wei\u00dfen Kragen \u2013 von dem Tag an trug der Verein den Namen \u201cBlau-Wei\u00df\u201d!<\/p>\n<p>Das Sportfeld lag zu weit vom Dorf entfernt und so wurde unter F\u00fchrung des 1. Vorsitzenden Heinrich Geise und des B\u00fcrgermeisters Kn\u00f6ppel beschlossen, das fr\u00fchere Teichgel\u00e4nde vor dem Dorf zu einem Sportplatz umzubauen. Von der Forstverwaltung wurden Kipploren und Gleise zur Verf\u00fcgung gestellt und jeder der ein Kuhgespann hatte, half mit.<\/p>\n<p>Mit dem Bau des Sportplatzes war ein gro\u00dfes Werk f\u00fcr das Dorf in Eigenleistung erbracht worden und dies wurde mit einem gro\u00dfen Volksfest im August 1932, mit der Einweihung, gefeiert. Die entstandenen beiden Fu\u00dfballmannschaften spielten in der Runde im damaligen Kellerwaldbund, der vom Lehrer Guthof aus Jesberg geleitet wurde. Durch die politischen Verh\u00e4ltnisse ab 1933 kam das Vereinsleben fast zum erliegen, bis am 10.Juli 1938 der Verein wieder auflebte und man Jakob M\u00f6ller zum 1. Vorsitzenden w\u00e4hlte. Der Verein wurde Mitglied des Westdeutschen Spielverbandes und konnte auf Anhieb den 2. Platz in seiner Klasse erreichen und verhalf so dem Dodenh\u00e4user Fu\u00dfball wieder zu Ehren.<\/p>\n<p>Im Spieljahr 1939\/1940 wurde die Mannschaft, verst\u00e4rkt durch \u00d6sterreichische Soldaten \u2013 Gruppensieger. Die folgenden Spiele um die Bezirksmeisterschaft konnten nicht mehr ausgetragen werden, denn am Spieltag 10.Mai 1940, begann der Krieg gegen Frankreich.<\/p>\n<p>Nach dem Ende des 2. Weltkrieges mu\u00dfte das Vereinsleben neu geordnet werden. Georg Lauer \u00fcbernahm den Vereinsvorsitz und Fritz Schaumburg das Amt eines Jugendleiters. Im Spieljahr 1952\/1953 gewann die ehemalige A-Jugend, (Kreismeisterschaft 1948 in R\u00f6ddenau), die Meisterschaft in der Kreisklasse B und stieg in die A-Klasse auf. Diese Mannschaft erhielt von Gegnern und Presse den Namen \u201cKellerwaldelf\u201d und machte den Dodenh\u00e4user Fu\u00dfballsport weit \u00fcber die Kreisgrenzen hinaus bekannt. Die Mannschaft spielte f\u00fcr 10 Jahre mit gutem Erfolg in der damaligen A-Klasse, dann war der Abstieg, bedingt durch Spielermangel, nicht mehr aufzuhalten.<\/p>\n<p>1952 wurde Fritz Schaumburg zum 1.Vorsitzenden gew\u00e4hlt und neben dem sportlichen Teil mit Punkt-, Freundschafts- und Pokalspielen veranstaltete der Verein im kulturellen Bereich jetzt<br \/>\nauch regelm\u00e4\u00dfig Theaterabende.<\/p>\n<p>1968, nach 3-j\u00e4hriger Planung, konnte man mit dem dringenden Sportplatzausbau beginnen. Neben erneuter gro\u00dfer Eigenleistung der Mitglieder, wurde das Objekt durch die Gemeinde<br \/>\nDodenhausen, den Kreis Frankenberg und den Hessischen Fu\u00dfballverband finanziert.<\/p>\n<p>Mit einem Sport- und Heimatfest wurde der Sportplatz vom 31. Mai &#8211; 01. Juni 1969 feierlich \u00fcbergeben. Die Jugendleiter Gerhard Theis und Ernst Jungheim machten es sich von nun an zur Aufgabe, internationale Jugendturniere zu organisieren und durchzuf\u00fchren, \u00fcber Pfingsten herrschte allj\u00e4hrlich gro\u00dfes Treiben am \u201cTeichwallsgarten\u201d!<\/p>\n<p>Im Jahre 1970 feierte der Verein mit einer \u201cgro\u00dfen Sportschau\u201d sein 50-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um.<\/p>\n<p>1971 begann man mit dem Bau des Sportheims und 1974 konnte man die offizielle Einweihung<\/p>\n<p>feiern. Der sportliche Bereich der vergangenen 15 Jahre, war recht erfolgreich, jedoch reichte es leider nicht zu einem erneuten Aufstieg.<\/p>\n<p>1978 schied Fritz Schaumburg als 1. Vorsitzender aus und Gerhard Theis \u00fcbernahm das Amt. Im Rahmen des internationalen Jugendturnieres kam der damalige Hessische Ministerpr\u00e4sident<br \/>\nHolger B\u00f6rner als Schirmherr nach Dodenhausen \u2013 eine gro\u00dfe Ehre f\u00fcr den kleinen Verein!<\/p>\n<p>1978\/1979 wurde die Flutlichtanlage f\u00fcr den Sportplatz gebaut.<\/p>\n<p>1980 richtete der Verein sein 15. Jugendturnier aus und Georg Vaupel \u00fcbernahm den Vereinsvorsitz.<\/p>\n<p>In diesem Jahr 1980 gelang der 1. Mannschaft in einem Entscheidungsspiel gegen Willersdorf,\u00a0 nach Verl\u00e4ngerung und Elfmeterschiessen, im Jahre 60 des Vereins, endlich wieder der Aufstieg!<\/p>\n<p>1981 erhielt das Sportheim ein Vordach, damit die Zuschauer auch bei schlechten Witterungsbedingungen im Trockenen stehen konnten.<\/p>\n<p>1982 wird im Verein eine Damenfu\u00dfballabteilung gegr\u00fcndet, die jedoch nur 6 Monate bestand hat.<\/p>\n<p>1984 findet das traditionelle, internationale Jugendfu\u00dfballturnier zum letzten Mal in Dodenhausen statt. Am 30.Mai steht nach einem gro\u00dfen Regen der Sportplatz v\u00f6llig unter Wasser, was den Turnierverlauf erheblich behindert. Die 1. u. 2. Mannschaft steigen leider wieder aus der A-Klasse ab.<\/p>\n<p>1985 \u2013 der SV feiert sein 65-j\u00e4hriges Bestehen. Lob und Anerkennung werden von Seiten des Hessischen-Fu\u00dfball-Verbandes(HFV) und des Landes-Sport-Bundes(LSB) f\u00fcr die Vereinsarbeit und speziell die langj\u00e4hrige, erfolgreiche Jugendarbeit ausgesprochen.<\/p>\n<p>1986 \u2013 der SV plant die Renovierung des Sportplatzes, ein regelm\u00e4\u00dfiger Heimspielbetrieb ist nicht mehr gew\u00e4hrleistet. Am 01. Mai wird zum ersten Mal ein Volkswandertag (seither j\u00e4hrlich &#8211; 01.Mai) unter Leitung von Werner Otto und G\u00fcnther Grunewald durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>1987 \u2013 die Sportplatzrenovierung wird in Angriff genommen, allerdings geht der Ausbau nur schleppend voran, weil die finanziellen Mittel fehlen. Hierbei sei erw\u00e4hnt, dass w\u00e4hrend des Neubaus der SV die Sportpl\u00e4tze der Nachbarvereine TSV Haina und TSV L\u00f6hlbach dankenswerterweise nutzen darf.<\/p>\n<p>1989 \u2013 die Baugenehmigung wird mit Wirkung vom 27.04.89 erteilt. Die Sanierung des \u201cTeichwallgartens\u201d kann beginnen.<\/p>\n<p>1990 \u2013 der SV tr\u00e4gt erstmals wieder in der R\u00fcckrunde \u201cHeimspiele\u201d aus. Eine Wiese \u201cim Rodenbach\u201d wird zum Sportplatz umfunktioniert. Im Juni feiert der Verein seinen 70. Geburtstag, im Rahmen einer kleinen Feierstunde wird der neue Sportplatz am 18.August eingeweiht, wof\u00fcr die Vereinsmitglieder 1500 Arbeitsstunden an Eigenleistung erbrachten.<\/p>\n<p>1991 \u2013 aufgrund von Spielermangel begeht der SV zur neuen Saison 1991\/1992 eine Spielgemeinschaft mit dem SV Battenhausen, die vom HFV genehmigt wird. Die SG nennt sich von nun an \u201cSG Kellerwald\u201d!<\/p>\n<p>1994 \u2013 neuer 1. Vorsitzender des SV wird Werner M\u00f6ller, Georg Vaupel tritt nach 15-j\u00e4hriger Amtszeit ab. Die neugegr\u00fcndete SG steigt als Tabellenerster der B-Klasse, nach nur 3 Jahren in die A-Klasse Frankenberg auf.<\/p>\n<p>1995 \u2013 der SV Blau-Wei\u00df feiert vom 28. &#8211; 30. Juli sein 75-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um mit einem gelungen Discoabend sowie einem \u201cstehenden Festzug\u201d!<\/p>\n<p>1997 \u2013 Abstieg der 1. Mannschaft aus der A-Klasse wieder in die B-Klasse Frankenberg!<\/p>\n<p>1998 \u2013 nach 4 Jahren Amtszeit \u00fcbergibt Werner M\u00f6ller seinen Vereinsvorsitz an Wilfried Pohl.<\/p>\n<p>2000 \u2013 neuer 1. Vorsitzender wird Wilfried Schaumburg, Sohn des verstorbenen Ehrenvorsitzenden Fritz Schaumburg. Der SV Blau-Wei\u00df Dodenhausen feiert vom 09. &#8211; 11. Juni sein 80-j\u00e4hriges Bestehen mit \u201cKellerwald-Olympiade\u201d und \u201cJedermann`s-Fu\u00dfballturnier\u201d f\u00fcr die Ortsans\u00e4ssigen- und Nachbarorts-Vereine.<\/p>\n<p>Aufgrund weiteren Spielerverlustes wird die Spielgemeinschaft ausgebaut und setzt sich jetzt zusammen aus den Vereinen: SSV Armsfeld &#8211; SV Battenhausen &#8211; SV Dodenhausen &#8211; SV Hundsdorf, die sich SG KELLERWALD nennen und mit der 1. Seniorenmannschaft in der Kreisklasse A II, Waldeck und mit einer 2. Seniorenmannschaft in der Kreisklasse C II, Waldeck spielen. Als Grundlage f\u00fcr den sp\u00e4teren Seniorenbereich entsteht eine Jugendspielgemeinschaft(JSG) zwischen den D\u00f6rfern.<\/p>\n<p>2001 &#8211; in der Jahreshauptversammlung wird die Gr\u00fcndung einer neuen Sparte vorgeschlagen. 10 Lang- u. Kurzstreckenl\u00e4ufer organisieren sich in einer Laufabteilung unter Leitung von Uwe M\u00f6hl und starten von nun ab nicht mehr selbstst\u00e4ndig sondern als Lauftreff SV DODENHAUSEN. &#8211; Die zu Saisonbeginn 2000\/2001 erweiterte SG KELLERWALD wird mit ihrer II. Mannschaft Meister der Kreisliga C II-Waldeck, kann aber bedingt durch den \u201cZwangsabstieg\u201d (Neugruppierung der Spielklassen) der I. Mannschaft nicht aufsteigen. Somit spielt die SG K I in der neuen Saison 2001\/2002 in der Kreisklasse B II-Waldeck und die II. Mannschaft weiterhin in der Kreisklasse C II-Waldeck. Die Damenmannschaften der SG Armsfeld\/Hundsdorf und des SV Battenhausen gehen ebenfalls eine\u00a0 Spielgemeinschaft ein und spielen ab der Saison 2001\/2002 in der Bezirksliga Kassel.<\/p>\n<p>2002 &#8211; nach 8-j\u00e4hriger Amtszeit tritt Werner M\u00f6ller als Vorstandsmitglied zur\u00fcck und R\u00fcdiger Weinand wird neuer 2. Vorsitzender. Die weiteren Vorstandsmitglieder um den 1. Vorsitzenden Wilfried Schaumburg werden in Ihren \u00c4mtern best\u00e4tigt. Der Mitgliedsbeittrag des SV, wird aufgrund der \u20ac-Umstellung zu Beginn des Jahres, von 36,&#8211; DM auf 18,&#8211;\u20ac (35,20 DM) bei den Erwachsenen bzw. von 12,&#8211; DM auf 6,&#8211; \u20ac (11,73 DM) f\u00fcr die Jugendlichen Mitglieder \u201cgesenkt\u201d. Die erste Seniorenmannschaft unserer SG KELLERWALD steigt nach nur einem Jahr Abwesenheit<br \/>\ndurch starken Teamgeist wieder in die Kreisliga A (Waldeck\/Wolfhagen) auf und die zweite Seniorenmannschaft nimmt an der Aufstiegsrelegation zur Kreisliga B-Waldeck teil, scheitert aber letztlich und verbleibt somit in der Kreisliga C II-Waldeck. Im Juli findet zum zweiten Mal das Fussball-Jedermannsturnier des SV auf 2 Kleinfeldern statt, welches gro\u00dfen Anklang bei Spielern und Zuschauern findet.<\/p>\n<p>2003 &#8211; in der JHV wird die steigende Anzahl der Vereinsmitglieder, zurzeit 131, Dank der hervorragenden Arbeit und Leistung der Laufabteilung bekanntgegeben und Peter Vollmerhausen wird als \u201cJahresbester\u201d der L\u00e4ufer geehrt. Ein Winterlauf der Laufabteilung wird zum grossen Erfolg f\u00fcr unseren Lauftreff. F\u00fcr das Jahr 2004 wird erneut ein Winterlauf angestrebt. Die Fussballabteilung wechselt auf Antrag beim HFV den Sportkreis von Waldeck\/Wolfhagen nach Frankenberg\/Marburg um die Spieltage der I. u. II. Seniorenmannschaft an einem Spielort bestreiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem 1. Weltkrieg, im Jahre 1920 gr\u00fcndete die sportbegeisterte Jugend den Sportverein Dodenhausen. Initiator war der Sch\u00f6nsteiner Lehrer Wagner.\u00a0 Zum 1. 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